jetzt wird's aber Zeit

was war denn am…

Februar 2017
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Das Knofi in der Bergmannstraße macht seinem Namen alle Ehre und hängt ganze Knoblauchknollen in den Weihnachtsbaum.

Wie bei allen Dingen sollte man auch bei einem großen und weltweiten Reformationsjubiläum verhältnismäßig bleiben. Was haben Luther-Nudeln, Luther-Socken oder eine Luther-Tomate mit dem großen Reformator zu tun? Was würde Luther selbst heute dazu sagen?

 

Seit 500 Jahren identifiziert sich die Lutherstadt Wittenberg vornehmlich über Martin Luther. Über die sehr vielen anderen Persönlichkeiten und Söhne und Töchter der Stadt muss man sich über Wikipedia informieren.

Seit einigen Jahren wird über das Phänomen Landflucht in verschiedenen Medien berichtet. Viele Wissenschaftler und Nicht-Wissenschaftler beschäftigen sich ausgiebig mit den Ursachen und Auswirkungen. Doch bevor Gegenmaßnahmen erfolgreich greifen können, ist schon ein Folge-Phänomen zu beobachten: Die Landflucht der Gartenzwerge. Auch diesen scheinen die Metropolen offenbar einen Mehrwert zu bieten. So sieht man schon mancherorts Konzentrationen an besonders beliebten Orten:  luftig mit gutem Rundumblick:

Wer zum Pilze suchen in den Wald geht, aber keine findet,  kann mit viel Glück und Geduld mysteriöse Dinge erleben.

Schaut selbst:

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In Berlin ist immer was los. So wundert es auch nicht, dass man bei einer Fahrradtour über das Tempelhofer Feld in einen Weltrekord hinein stolpert. Am 09.Mai 2015 ist es passiert. Während der Aktion „Ich fahr mit Herz“, die für mehr Fairness im Verkehr warb und die durch Joey Kelly unterstützt wurde, sollte eine möglichst lange Fahrradkette gebildet werden. Vorderrad an Hinterrad war die Bedingung. Nichts leichter als das. Einfach angestellt und: Weltrekord! 1.448 Fahrräder wurden gezählt. So einfach kann Weltrekord gehen.

Da geht einem doch das Herz auf, oder??

Blütenexplosion am Mehringdamm:

 

Mann gegen Mann war gestern. Heute spielt man Mannschaft gegen Mannschaft. Wie das geht? Seht doch selbst:

XXL-Kicker

Der Stretch-Kicker

Gestern war ich auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Berliner Alexanderplatz. Ich wollte mich weihnachtlich einstimmen, mich mit Glühwein aufwärmen, duftende Weihnachtsleckereien naschen. Viele liebevolle Holzschnitzereien, zauberhaft bunt leuchtende Kerzen und kuschlig warme Strickereien vermitteln einem schnell weihnachtliches Flair.

Während ich noch den süßen Duft von gebratenen Mandeln einsog, fiel mein Blick plötzlich auf völlig verroste Maulschlüssel, Wasserhähne und Sägeblätter. Irritiert fragte ich mich, was das denn mit einem Weihnachtsmarkt zu tun hat. Nun ja, man kann sich auch streiten, ob Karussels auf einen Weihnachtsmarkt gehören. Aber ein Schrotthändler? Vielleicht geht es ja um einen guten Zweck…? Doch dann wurde mir klar, dass es sich um Schokolade handelt. Was mich aber daran so fasziniert, ist dass diese Werkzeuge verdammt echt aussehen! Ich kann mich daran garnicht satt sehen. In meiner Werkstatt liegen auch so ein paar verrostete Kandidaten. Wenn ich diese daneben legen würde, hätte ich es bestimmt schwer, die Schokolade vom verrosteten Eisen zu unterscheiden.

So verbringen manche Schweden den langen Winter:

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Das Reformationsjubiläum 2017 kommt mit großen Schritten auf uns zu. Die Beiträge zum Themenjahr “Reformation und Politik” befassen sich vor allem mit dem Einfluss der Reformation auf Kirche und Staat. Für alle Reformationsmuffel ist wohl dieses Plakat gedacht:

Ohne Worte:

Wer mit offenen Augen in seiner Region unterwegs ist, sieht schon mal offenbar herrenlose Obstbäume und -sträucher. Und vielleicht sagt sich der ein oder andere, dass es doch zu schade ist, wenn dieses Obst einfach vom Baum oder Strauch fällt und vergammelt – und beißt hinein. Es gibt solche Lecker-Plätze nicht nur auf dem Land, sondern auch in unserer Hauptstadt! Wo sich diese Fundstellen genau befinden, kann unter www.mundraub.org nachgeschaut werden. Zur besseren Übersicht gibt es verschiedene Symbole für die verschiedenen Obstarten. Das Geniale an dieser Internet-Plattform ist jedoch, dass jeder mitmachen kann. Jeder kann einen Eintrag in einer interaktiven Früchtekarte vornehmen. Damit entwickelt sich diese Karte immer weiter – von Deutschland über Europa bis in die große weite Welt. Schaut selbst mal rein.

Das muss sicher nicht weiter erklärt werden:

(Bau- und Garten-Was?)

U-Bahn-Fahren könnte Spaß machen – wenn man nicht ständig von übergroßen Dauerwerbeplakaten genervt werden würde. Es geht aber auch anders. Wer an Geschichte interessiert ist (oder noch nicht), der sollte mal die U7 fahren und an der Station “Hasenheide” einen kleinen Zwischenstopp einlegen. Hier gibt es historische  Ansichten als Fliesenbilder. Wem z.B. die Gneisenaustraße was sagt, der weiß, dass sich dort heute Autokolonnen auf 2 Fahrbahnen in jede Richtung durchschieben. Da kann man sich kaum vorstellen, dass es auch Zeiten gab, in der die Fahrbahn kaum breiter als ein Fußweg und die Flanierzone so breit wie ein kleiner Park war:

Längst ist der Park am Gleisdreieck zu einem beliebten Entspannungsort für die einen und einem coolen Actionort für die anderen geworden. Liebhaber von Bienchen und Blümchen sind hier genau so anzutreffen, wie Sportbegeisterte. Jeder findet hier seine “Ecke”. Neben den Basketballfeldern gibt es auch 2 Halfpipes, in denen überwiegend Jungs tollkühne Sprünge und Tricks zum Besten geben. Mit ihren Mützen und weiten Hosen sehen sie schon ziemlich cool aus. Gleich daneben an der Grenzmauer zu den Gleisen sind ebenso coole Sprayerbilder zu sehen. Das sollten sich alle Touristen, aber auch Anwohner mal ansehen. Hier nur ein Beispiel:

Sie wiseen nicht, welchen Kurt ich meine? Na den hier:

Das ist aber mal eine “schöne” Tarnung:

 

Besser umnutzen, als wegschmeißen!

Hier ein Beispiel:

Kennen Sie die Marienhöhe in Tempelhof? Nein? Es ist eine sehr schöne Parkanlage mit einem “Berg” oder einer Anhöhe darin. Nur wenige kennen ihn, denn er liegt etwas abgelegen von der Hauptstraße. Aber gerade deshalb ist er evtl. auch ein Geheimtipp für Leute, die weit ab vom Großstadttrubel Ruhe und Entspannung suchen. Aber das habe ich nur nebenbei entdeckt. Eigentlich interessiert mich die historische Bedeutung des Ortes.

Seit 1985 befindet sich dort ein Denkmal für einen bis ca. 1910 dort gewesenen trigonometrischen Punktes.

In Wikipedia kann man lesen: “Der TP Rauenberg (TP = Trigonometrischer Punkt) ist der Fundamentalpunt des Deutschen Hauptdreiecksnetzes (DHDN). Er befand sich auf der früher als „Rauenberg“ bzw. „Rauhenberg“ benannten Anhöhe im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg.  Seit 1985 steht dort ein Denkmal in Form des stark vergrößerten Kopfteils einer Granitsäule, mit der trigonometrische Bodenpunkte signalisiert werden. Das Denkmal befindet sich zehn Meter oberhalb der historischen Gipfelhöhe des Rauenberges. Die Marienhöhe (73 m über NHN) wurde in den Jahren 1949–1951 mit Trümmerschutt aus den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegesaufgeschüttet und bildet heute eine öffentliche Grünanlage. Der trigonometrische Punkt Rauenberg war der Fundamentalpunkt des DHDN und lieferte bei der ab 1832 von Ostpreußen beginnenden Triangulation der preußischen Landesaufnahme mit der astronomischen Azimutrichtung zu der acht Kilometer entfernten Berliner Marienkirche die Lagerung des auf der Rechenfläche des Beesel-Ellipsoids basierenden Netzes.”

 

Platz ist auf dem kleinsten Balkon:

(auch wenn man sich selbst damit die Sicht versperrt)

Während der Fußball EM war es mal wieder so, dass alle anderen Sportereignisse völlig in den Hintergrund traten. Täglich wurden die Deutschland-Fähnchen an diversen Autoteilen, an Balkons und in Fenstern immer mehr. Selbst im Radio war die EM Dauerthema. Beim Einkaufen kam man an Schokoriegeln mit EM Stickern, Frühstückscerealien mit einem „kraftvollen Start in den Tag“ oder gar Klopapier mit Fußballmuster nicht vorbei. Ob man wollte oder nicht, man konnte sich dem Thema nicht entziehen. Und so kam es, dass selbst ich, als jemand der Fußball total langweilig findet, allmählich von einem genervten Zuhörer zu einem begeisterten Anfeuerer unserer Nationalelf wurde. Um so erstaunter war ich, dass sich ein Arbeitskollege offenbar diesem Hype entziehen konnte und einer anderen Sportart frönte. Und als Schumi Dritter wurde, war mein Kollege so erfreut, dass er eine selbst gemachte Mercedes-Torte mitbrachte:

Die war so lecker, wie sie aussieht (aussah!). Und da dachte ich mir, vielleicht sollte ich mich mal mit Formel 1 beschäftigen und auch Schumi mal die Daumen drücken…

Wer mal eine witzige, extrem kurzweilige und mitreißende Theatershow geniessen möchte, dem kann ich nur “Theatersport” empfehlen! (http://www.theatersport-berlin.de/)

Der Clou dabei ist, dass das gesamte Publikum mit einbezogen wird. Zu Beginn der Vorstellung erhält jeder eine Karte mit einer roten und einer blauen Seite. Wer das Prinzip noch nicht kennt, fragt sich, was man damit soll. Aber das wird später erklärt. Es gibt 4 Personen auf der Bühne, jeweils 2 Personen bilden ein Team. Das eine Team hat je ein rotes T-Shirt an, das andere je ein blaues. Beide Teams spielen gegeneinander kurze witzige Szenen, die sofort durch Heben der roten bzw. blauen Kartenseite durch das Publikum bewertet werden. Dafür gibt es pro Runde Punkte (oder nicht). Zum Schluss gewinnt das Team mit den meisten Punkten. Die einzelnen Szenen zwischendurch werden jeweils vom Publikum stark beeinflusst, indem es z.B. vorgibt, über welches Thema ein Team sich ein Lied in welchem Stil ausdenken muss – z.B. ein Liebeslied über eine Giesskanne! Oder das Publikum darf bestimmen, welcher Buchstaben in keinem Wort des kompletten Sketches vorkommen darf.

Es ist ein spontanes Improvisationstheater mit sehr viel Witz und Charme. Weder die Akteure noch das Publikum können sagen, wie der Abend endet. Oder vielleicht doch: auf jeden Fall begeistert und enttäuscht, dass die Zeit so schnell verflogen ist. :-)

Was soll dieses Schild den Autofahrern sagen?

Hallo Leute,

täglich fahre ich auf dem Weg zur Arbeit an kleinen Kuriositäten vorbei.

Eine davon möchte ich Euch hier zeigen:

Heute habe ich einige Unsauberkeiten am Theme beseitigt und dabei ein wenig das Backend erkundet.

Ausserdem habe ich die Welt der Plugins kennengelernt. Ich wollte austesten wie man YouTube-Videos in den Blog einbinden kann.

Das habe ich dann mit diesem Fundstück gleich mal ausprobiert..

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Von Jahr zu Jahr strömen mehr Besucher zum Karnevall der Kulturen. Jeder möchte natürlich den besten Platz zum Sehen haben. Da muss man schon ein wenig findig sein. Hier ein Beispiel dafür:

 

An jedem Tag kann man ungewöhnliches erleben. Man muss nur mit offenen Augen durch die Gegend gehen – oder fahren, wie an diesem Tag. Oft sind es die Tage, an denen man nichts besonderes erwartet. Plötzlich denkt man: ‘Der Rucksack da hat aber eine komische Form.’ Und während man sich noch wundert, bewegt er sich. Da sitzt doch seelenruhig ein Hund drin.

Wir wollen mal was anderes probieren und sind von Joomla auf WordPress umgestiegen. Die Installation von WordPress war recht einfach – diverse Joomla-Installationen zeigen Wirkung.

Dann haben wir uns ein Template – oops Theme heisst das hier – gezimmert. Weil es uns immer so schwer fällt, uns für eins zu entscheiden, haben wir mehrere angelegt, die Ihr am rechten Rand selbst mal auswählen und ausprobieren könnt. Viel Spaß dabei.

RISSIG mal anders?